Wissen · Vergleich

Drei Wege, Ihr Geben zu organisieren. Ein ehrlicher Vergleich.

Office-Werkzeuge, Eigenentwicklung oder spezialisierte Suite: Jede Option hat ihre Berechtigung. Hier ist der nüchterne Blick darauf, wann welche passt.

Die drei Wege im Überblick

Weg 01

Office & E-Mail

Anträge per Post und Mail, Listen in Tabellen, Überweisungen von Hand. Sofort verfügbar – und genau so aufwendig, wie es klingt.

Passt, wenn …sehr wenige Anträge pro Jahr eingehen und kein Kommunikationsanspruch besteht.

Weg 02

Eigenentwicklung

Volle Kontrolle über jede Funktion – und über jeden Wartungstag. Zahlungsverkehr, Prüfung und Compliance gehören mit dazu.

Passt, wenn …Giving Kern des eigenen Produkts ist und ein Produktteam dauerhaft bereitsteht.

Givingdesk Weg 03

Spezialisierte Suite

Best Practices aus 14 Jahren, Partner-Infrastruktur für Prüfung und Abwicklung, Betrieb inklusive – angepasst an Ihr Haus.

Passt, wenn …Förderwesen und Engagement professionell laufen sollen, ohne eigene Infrastruktur.

Im Detail

Acht Kriterien, drei Antworten.

Wischen Sie die Tabelle zur Seite, um alle drei Wege zu sehen. →

Kriterium Weg 01Office & E-Mail Weg 02Eigenentwicklung Weg 03 · GivingdeskSpezialisierte Suite
EinführungSofort – ist meist schon daMonate bis Jahre ProjektlaufzeitSchneller Start mit Standardtemplates, individuell erweiterbar
AntragseingangFormlos per Post/E-Mail, oft unvollständigNach eigenem Konzept – muss selbst entworfen werdenKonfigurierbare Antragsstrecken, angeleitete Prozesse
NPO-PrüfungManuell, je nach EinzelfallEigene Prüfprozesse nötigSelf-Vetting integriert; externe Prüfung via Haus des Stiftens optional; rund 100.000 geprüfte Organisationen in der Datenbank vom Haus des Stiftens
AuszahlungEinzelüberweisungen von HandZahlungsverkehr selbst integrieren und betreibenAbwicklung und Verteilung über Partner-Infrastruktur inklusive
ReportingTabellen zusammentragen – tagelang, schnell veraltetEigene Auswertungen bauen und pflegenEchtzeit, auf Knopfdruck, bis Jahresabschluss und Verbandsreporting
BeteiligungPressemitteilung, EinzelaktionenJede Kampagnenmechanik ist ein eigenes ProjektSpendencodes, Crowdfunding, Votings und Storytelling eingebaut
DSGVOVerantwortung voll im Haus, kaum dokumentiertCompliance dauerhaft selbst abbilden und nachweisenDSGVO-nativ, DE-Hosting, dokumentiert im Trust Center
Laufender AufwandHoch und personengebunden – Wissen steckt in KöpfenWartung, Weiterentwicklung, Betrieb dauerhaft im eigenen TeamUpdates, Betrieb und Weiterentwicklung inklusive; 40 % weniger Verwaltungsaufwand

Übrigens: Die Optionen schließen sich nicht aus. Wer eigene digitale Produkte hat, kann die Suite-Funktionen per API (Part) einbetten – eigene Oberfläche, Abwicklung als Service.

FAQ

Was Entscheider wissen wollen.

Weitere Fragen klären wir gern persönlich – in einer kurzen Demo.

Ab wann lohnt sich eine Corporate-Giving-Software?
Als Faustregel: sobald Förderanträge regelmäßig eingehen, mehrere Personen am Prozess beteiligt sind oder das Engagement kommunikativ genutzt werden soll. Der dokumentierte Effekt der Digitalisierung – 2× schnellere Bearbeitung, 40 % weniger Aufwand – wächst mit dem Antragsvolumen.
Warum nicht einfach selbst entwickeln?
Eine Eigenentwicklung kann sinnvoll sein, wenn Giving zum Kern des eigenen digitalen Produkts gehört. Unterschätzt wird meist der Dauerbetrieb: Zahlungsabwicklung, NPO-Prüfung, Verteilungslogik und Compliance müssen nicht nur gebaut, sondern jahrelang gewartet und nachgewiesen werden. Ein Mittelweg ist Embedded Giving per Part-API: eigene Oberfläche, Abwicklung als Service.
Wie schnell ist eine Suite einsatzbereit?
Mit Standardtemplates und der automatischen Befüllung aus rund 100.000 geprüften Organisationen in der Datenbank vom Haus des Stiftens ist eine Plattform schnell startklar; ein individuelles Corporate Design und angepasste Antragsstrecken kommen nach Bedarf dazu. Den konkreten Fahrplan für Ihren Fall besprechen wir in der Demo.
Was passiert mit unseren bestehenden Daten und Prozessen?
Die Standardprozesse bilden Best Practices aus 14 Jahren ab – und passen sich an, wo Ihr Förderwesen besonders ist. Leitsatz: Die Plattform passt sich an Ihre Anforderungen an, nicht umgekehrt. Marken- und Datenhoheit bleiben dabei stets bei Ihnen.

Selbst vergleichen

Am besten urteilen Sie selbst.

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Jochen Kaul, Director Customer Relations
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